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Zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI

Zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI

Die Pflegeversicherung hat den Anspruch auf die sogenannten zusätzlichen Betreuungsleistungen mit dem Inkrafttreten des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes ab 01. Juli 2008 neu geregelt.

Diese Betreuungsleistungen sind für pflegebedürftige Menschen mit und ohne Pflegestufe geschaffen worden, die in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt sind. Diese Neuerung kommt vor allem dementen Personen zugute, die nur einen sehr geringen pflegerischen Aufwand haben.
Der Betreuungsbetrag liegt bei 100,00 Euro monatlich (Grundbetrag) bzw. 200,00 Euro monatlich (erhöhter Betrag), also bei 1.200,00 Euro bzw. 2.400,00 Euro jährlich. Personen mit einem vergleichsweise geringeren allgemeinen Betreuungsaufwand erhalten den Grundbetrag. Personen mit einem im Verhältnis dazu höheren allgemeinen Betreuungsbedarf bekommen den erhöhten Betrag.

Bevor man zusätzliche Betreuungsleistungen genehmigt bekommt, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Diese beauftragt den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), der eine Begutachtung durchführt. Anhand eines Prüfkataloges erfolgt die Entscheidung, auf wie viel zusätzliches Betreuungsgeld der Versicherte Anspruch hat.

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